Welt-Aids-Tag 2022

Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag, welcher seit 1988 die Stigmata rund um HIV und AIDS beseitigen, die Rechte betroffener Personen bekr√§ftigen sowie Sichtbarkeit f√ľr Menschen, die an den Folgen von HIV und AIDS gestorben sind, schaffen soll.

Etwa 38 Millionen Menschen leben weltweit mit HIV, jedoch haben bei weitem nicht alle Zugang zu wichtigen Medikamenten. Die Zahlen von betroffenen Menschen variieren von Land zu Land. Zu den besonders Betroffenen z√§hlen beispielsweise junge Frauen im s√ľdlichen Afrika, sowie in zahlreichen anderen L√§ndern benachteiligte oder verfolgte Personengruppen wie schwule M√§nner, intraven√∂s Drogen konsumierende Menschen, Sexarbeiter_innen oder Menschen in Haft. Jedoch auf der gesamten Welt erfahren Betroffene im allt√§glichen Leben Diskriminierung.

Nicht nachweisbar = Nicht √ľbertragbar

Heutzutage ist eine HIV-Diagnose f√ľr Betroffene kein Todesurteil mehr, denn mit der entsprechenden Behandlung k√∂nnen HIV-positive Personen ein Leben f√ľhren wie jede_r andere auch. Zudem kann durch die Einnahme von Medikamenten die Reproduktion des HIV-Virus soweit stabil unterdr√ľckt werden, dass Betroffene auch beim Sex das Virus nicht mehr √ľbertragen.

Dieses Jahr findet der Welt-Aids-Tag unter dem Motto ‚ÄěEqualize‚Äú (deutsch: Ungleichheiten beenden; gleichstellen) statt und soll vor allem ein gemeinsames Miteinander, ganz frei von Vorurteilen sowie Ausgrenzung schaffen und betonen, dass soziale Ungleichheiten die HIV-Epidemie verst√§rken.

Auch Arbeitgeber_innen können sich gegen die Diskriminierung von HIV- und AIDS-Betroffener stark machen und somit herrschende Ungleichheiten am Arbeitsplatz beseitigen. Zu diesem Zweck wurde 2019 die Deklaration #positivarbeiten ins Leben gerufen, welche schon von mehr als 155 Unternehmen, Verbände, Städte, Ministerien und Betriebe unterzeichnet wurde.

Kritische Massen bewegen

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